Direkt zum Hauptbereich

Wurftechniken (Nage-waza)

Judo Methodik

Wurftechniken aus dem Kniestand zu lernen, ist noch immer ein methodisch sinnvoller Schritt im Judo-Unterricht, um die Angst vor dem Fallen zu vermindern und Stabilität beim Werfen zu ermöglichen.

Wurfgruppen

Tachi-waza
  • Ashi-waza (Bein- und Fußwürfe)
  • Koshi-waza (Hüftwürfe)
  • Te-waza (Hand- und Armwürfe)
Sutemi-waza (Selbstfallwürfe/ alte Bezeichnung "Opferwürfe")
  • Yoko-sutemi-waza (seitlichen Selbstfalltechniken)
  • Ma-sutemi-waza (geraden Selbstfalltechniken)
Maki-komi-waza (Mitfalltechniken)
Beingreiftechniken

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Die Philosophie von Jigoro Kano

Die lesenswerten Gedanken des Judo-Gründers Jigoro Kano näher bringen. Er kommentiert dazu je zwei Überlegungen zu den Themen Training und Energie, beide Überlegungen bedeuten nämlich mehr als nur zwei Grundprinzipien des Judo. Sie sind für alle Lebensbereiche geeignete Maximen. Das Training: «Es ist nicht gut, nur das zu verfolgen, was uns interessiert. Wenn etwas Vorteile bringt, muss es praktiziert werden, unabhängig von den Gefühlen, die es in uns weckt.» «Wenn wir einen Menschen durch Training stark machen und seinen Willen durch Wettbewerbe stärken, dabei aber die Moral vernachlässigen, bilden wir ein Individuum, das die Gesellschaft nicht braucht, da dieser Mensch seine Qualitäten in den Dienst der Selbstsucht stellt.» Die Energie: «Die menschliche Energie hat ihre Grenzen. Wenn sie in einem Bereich aufgebraucht wird, ist unvermeidlich, dass sie in anderen fehlt.» «Streit ist verlorene Energie; eine Diskussion ist Energieverschwendung, wenn sie von Emotionalität, Impulsivität u...

Persönlichkeits- und Teamentwicklung Teil 2: wozu braucht man das?

Das Thema „Persönlichkeits- und Teamentwicklung“ – also die systematische Förderung psychosozialer Ressourcen wie Selbstbewusstsein, soziale Kompetenzen oder Gruppenzusammenhalt – wird im Kinder- und Jugendsport unter drei Perspektiven diskutiert: - Effektiv lernen - Optimales leisten: Gut ausgebildete psychosoziale Ressourcen können – vergleichbar mit konditionellen und koordinativen Fähigkeiten – dazu beitragen, das motorische Leistungspotenzial einzelner Judoka sowie der gesamten Trainings-/Wettkampgruppe optimal auszuschöpfen. In diesem Sinne tragen psychosoziale Ressourcen zur Trainingseffektivität der Gruppe und zur judospezifischen Handlungs- und Leistungsfähigkeit des Einzelnen bei. - Dauerhaft Judo treiben - lebenslang bewegen: Gut ausgebildete psychosoziale Ressourcen können auch zur dauerhaften Bindung an den Judosport sowie an sportliche Aktivitäten im Allgemeinen beitragen. - Stark im Sport - den Alltag meistern: Gut ausgebildete psychosoziale Ressourcen können auch zur Be...